herausgegeben von Walter Raberger und Hanjo Sauer
Vermittlung im Fragment
Franz Schupp als Lehrer der Theologie
320 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag, 690 g
1. Auflage September 2003
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
ISBN / Code: 978-3-7917-1847-7
Beschreibung:
Zu den tiefgreifenden Neuansätzen der katholischen Theologie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gehört jener von Franz Schupp, der in der Nachfolge von Karl Rahner an der Theologischen Fakultät Innsbruck Dogmatik lehrte. Der vorliegenden Band dokumentiert diesen Aufbruch mit Aufsätzen aus den Jahren 1968-76 und einer bisher unveröffentlichten Vorlesung, die Franz Schupp gemeinsam mit Karl Rahner im Wintersemester 1972/73 hielt.
Mit dem Stichwort "Fragment" ist jene Chiffre theologischen Denkens angesprochen, welche jede Wirklichkeitserfahrung und deren Deutung im Modus der Vorläufigkeit und Unabgeschlossenheit begreift. Der Begriff "Vermittlung" wird hier nicht als kritikimmunisierendes Versöhnungsdenken verstanden, sondern bezieht das geschichtlich Widerständige und Unabgegoltene wahren lebens mit ein.
Auch Franz Schupps eigenes theologisches Forschen und Lehren ist im biographischen Sinn Fragment geblieben, wie das umfangreiche abschließende Interview verdeutlicht. Nach der Überzeugung der Herausgeber haben Fragmente dieser Art ihre Bedeutsamkeit nicht verloren. Sie fordern geradezu heraus zur Anstrengung des Begriffs, die nicht davon abläßt, in der Brüchigkeit das Symbolische, nämlich die untrügliche Spannung von Verheißung und Vollendung, zu entdecken.
Mit dem Stichwort "Fragment" ist jene Chiffre theologischen Denkens angesprochen, welche jede Wirklichkeitserfahrung und deren Deutung im Modus der Vorläufigkeit und Unabgeschlossenheit begreift. Der Begriff "Vermittlung" wird hier nicht als kritikimmunisierendes Versöhnungsdenken verstanden, sondern bezieht das geschichtlich Widerständige und Unabgegoltene wahren lebens mit ein.
Auch Franz Schupps eigenes theologisches Forschen und Lehren ist im biographischen Sinn Fragment geblieben, wie das umfangreiche abschließende Interview verdeutlicht. Nach der Überzeugung der Herausgeber haben Fragmente dieser Art ihre Bedeutsamkeit nicht verloren. Sie fordern geradezu heraus zur Anstrengung des Begriffs, die nicht davon abläßt, in der Brüchigkeit das Symbolische, nämlich die untrügliche Spannung von Verheißung und Vollendung, zu entdecken.